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Zurück in Longyearbyen

13 Apr 2013
N 78° 13' 24" E 15° 38' 49"
-14° C
Sonne
0 m/s
Zurück in Longyearbyen

In rauschender Fahrt ging es gestern über den großen Motorschlittentrail durch das Adventdalen nach Longyearbyen zu unserem alten Lagerplatz. Windstille und wärmende Sonne liessen die -15 Grad recht komfortabel erscheinen: Mehrere Schichten Kleidung erweisen sich als unnötig.

Kurz nach unserer Ankunft stießen Georg und Martin per Motorschlitten und einem Anhänger voll Hundefutter zu uns. Die beiden kommen auf die zweite Etappe mit.

Für die Hunde beginnt nun eine Art Schlaraffenland: Es wird morgens und abends gefüttert, denn die zweite Etappe wird anstrengend werden.

Das ist das Resultat der ersten Etappe: Wir haben einen leichteren Aufstieg zur Filchnerfonna gefunden und können damit ca. drei Tage einsparen. Das ist auch nötig, denn hinter dem Gletscher Von Postbreen erwarten uns äußerst schwere Schneeverhältnisse, die wohl erst ab 850 Höhenmetern besser werden. Etwa 15 Tage haben wir Zeit, um die Wasserstraße Hinlopenstretet zu erreichen und zu überqueren. Das ist – bei diesen Verhältnissen – sehr wenig Zeit. Wir müssen das Gewicht der Schlitten noch mehr reduzieren. Bei den schwierigen Schneeverhältnissen werden zwei Teilnehmer ständig auf Skiern laufen, um den Hunden zu helfen. Kurz und gut: Es wird sportlich werden.

Nun ruhen wir und die Hunde uns erstmal aus. Heute abend gibt es ein Abschiedsessen im Hotel in Longyearbyen. Da freuen wir uns drauf, denn wir bildeten ein tolles, harmonisches und immer gut gelauntes Team – egal wie die Bedingungen ausfielen. Der Abschied wird uns schwer fallen.

In den kommenden Tagen werden die Schlitten überholt und die Kleidung geflickt. Lebensmittel, Hundefutter und die übrige Ausrüstung wird gecheckt und zusammengestellt, während die übrigen Teilnehmer eintreffen werden. Wir freuen uns auf die kommende und entscheidende Etappe.

Impressionen der letzten Tage

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