Suche

Blog

Weiter schlechte Sicht

06 Apr 2013
N 78° 24' 45,7'' E 18° 02' 21,7''
-19° C
etwas bewölkt
2 m/s WSW
Weiter schlechte Sicht

Gestern weckte uns die Sonne, die uns bei dem äusserst schwiergen Fossieren der Endmoräne des Gletschers Rabotbreen begleitete. Dann jedoch verschwand sie, und zurück blieb ein äussertst diffuses Licht, dass die Orientierung immer weiter erschwerte. Sehr tiefer, schwerer Schnee machte zudem das Vorwärtskommen zu einem Kraftakt. Aber immerhin erklommen wir 500 Höhenmeter.

Heute morgen ging es dann weiter bei sehr schlechter Sicht und nach wie vor schwerem Schnee. Ständig muss ich mich fragen, ob ein Vorwärtskommen bei derartigenm Licht auf den Gletschern zu verantworten ist. Doch als es rasant bergab zum Gletscher Fimbulisen ging, riss der Himmel auf, und deutlich war der Abhang
unter uns zu erkennen. Da macht es riesiegen Spaß in einer fantastischen Landschaft bergab zu gleiten. Zumal die Schneeverhältnisse nach und nach besser wurden. Hier hat der Wind den Schnee recht ordentlich verfestigen können. Doch die Überquerung des oberen Teil des Gletschers Von Postbreen mit sehr steilen Hängen war nicht zu machen, denn die Sonne verschwand erneut hinter einer dichter Wolkendecke.

Oberhalb des Von Postbreen schlugen wir heute Abend das Lager auf in der Hoffnung auf bessere Sicht.

Die erste Etappe scheint eines der Ziele zu erreichen: Herauszufinden, wo wir bei der zweiten Etappe NICHT fahren sollten.

Auch wenn die Tasgesetappen erheblich geringer als erwartet ausfielen und das Wetter nicht ganz so mitspielt wie erhofft, ist die Stimmung toll. Es macht einfach viel Spaß in einer harmonischen Gruppe mit den Hunden unterwegs zu sein. Letztere verdienen das größte Lob. Wie sie die schweren Schlitten durch den tiefen Schnee ziehen, beeindruckt uns alle.

Zurück zur Übersicht

Sponsoren